Motto: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!

 

Unser Programm im Dezember:

Hans stellt am Rande einer Betriebsweihnachtsfeier im Wald fest, dass er die Feinheiten des gesellschaftlichen Umgangs nicht beherrscht. Sein Gesprächsthema: Jungs haben heute keine Vorbilder mehr, weil ihre Väter schon so heruntergekommen sind.

Bei Jürgen ist zu Weihnachten der moralische Ausnahmezustand ausgebrochen. Er und Birgit haben einen Weihnachtsopi zu sich genommen, vermittelt vom Arbeiter Samariter Bund. Als der sich im Vorfeld des Abends nach Birgits Konfektionsgröße erkundigt, beginnt das Grübeln.

Bei Hinark in der Kita herrscht ebenfalls der Ausnahmezustand (als ob er das nicht schon tagtäglich täte). Trotzdem schafft er es, sich zu einem Dialog hinzureißen, der in einem sprichwörtlichen Chaos endet.

Andreas steht bei seinem Postzusteller im Verdacht, sich übers Internet pornographische Medien zu bestellen. Dabei bekommt er gerade nur die fünfte Staffel von „The walking dead“ geliefert. Ein zu recht mit Preisen mehrfach ausgezeichnetes Produkt der amerikanischen Unterhaltungsindustrie von hohem moralischen Anspruch. Allerdings auch zu recht erst ab achtzehn.

Horst gibt zur Zeit mit dem Jahresendzeitprogramm Doppelvorstellungen im Mehringhoftheater (schon ausverkauft).

Katharina Greve, unser Stargast des Monats, die auch zu recht schon manchen Preis eingeheimst hat (obwohl sie alles andere als „the walking dead“ ist), zeigt uns eine Auswahl ihrer Cartoons auf Leinwand. Dabei darf das Thema „Weihnachten im Krieg“ nicht fehlen.

Die Früh-Schopp-Boys besingen in beschwingter Manier die unterschwellige Terrorangst, die allenthalben umgeht und beschwören, wie es sich im Advent gehört, den Frieden.

Keine Pause zwischen den Jahren! Auch am 27. Dezember, wenn alle noch die Überreichlichkeiten der Festtage verdauen und so manchen Familienstreit Revue passieren lassen, ist der Frühschoppen zu gewohnter Zeit, an gewohntem Ort zur Stelle, um Euch friedvoll zu empfangen, Eure Seelen zu streicheln und Euch anschließend mit einem Lächeln in den Sonntagnachmittag zu entlassen.

Dezember 2015

Andreas Scheffler


Gütersloh, Berlin, Groß Köris


Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Close It