September 2016

On 30. August 2016

Unser Motto im September: Wähler wandern hin und her

 Jürgen, vergegenwärtigt sich die nahe Zukunft, in der es kein Bargeld mehr gibt. Wegen immer höherer Bankgebühren auch bei kleinen finanziellen Transaktionen geraten Zigaretten mehr und mehr zur Währung bei kleineren Anschaffungen.

Horst muss gelegentlich klarstellen, dass es nicht immer das ist, wonach es aussieht; zum Beispiel als er in der Unterwäscheabteilung eines Kaufhauses dabei beobachtet wird, wie er mit seinem Handy Mädchenunterhosen fotografiert.

Als Hans mit seinen Kindern, die altersbedingt hormongestört sind, fernsieht – mit bedrohlicher Musik und Querverweisen auf Isis, auf Freimaurer und andere Geheimbünde, fällt ihm eine Wahlkampfbroschüre der AfD in die Hände und er stellt sich vor, er wäre Donald Trump.

Hinark gerät in der Kita an einen Vater, der wieder und wieder und nicht enden wollend die blonden Haare seiner Tochter bürstet und entschwindet in Assoziationen.

Andreas lässt das pathologische Gedankengewühle der Eltern aufleben, was denn die Nachbarn von einem denken könnten, eine Neurose, die ihm heute fremd ist und höchstens von einem schlunzigen Blumenhändlker wieder geweckt werden kann.

Unser Gast des Monats, Claudia Tothfalussy, schildert, wie sie aufgrund verschwommener Sicht einen Arzt aufsuchen muss, in der Praxis aber nur auf alte Leute trifft, die vom Kleiderständer ein Rezept verlangen.

Die Früh Schopp Boys schmettern eine Hymne darüber, dass ohne die SPD nix geht und singen ein nachdenkliches Lied über die Abgründe, die am Ende übereifrigen Glaubens liegen.

Ein Theaterstück ist fertig, aber bis letzten Sonntag war Hinarks Drucker kaputt.

 

Unser Motto im Oktober:

Nur bei uns: 1000 nackte Pokemons

 

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