Ohne das in Jahrzehnten gewachsene Zusammenspiel der Frühschoppen-Familie wären die Sonntagnachmittage im Schlot nur halb so schön. Wenn Hans Duschke vorwitzig dazwischenruft, Jürgen Witte Nischenwissen zum Besten gibt, Sarah Schmidt die Kreuzberger Fahne hochhält, Hinark Husen den Wedding als Leber Berlins preist, Andreas Scheffler etwas mehr Disziplin einfordert oder Horst Evers eine enervierende Toleranz zur Schau trägt, dann ist bei den anderen Schlagfertigkeit gefragt. Das unterscheidet den Frühschoppen von anderen Leseveranstaltungen: Ein lustiger Diskurs auf der Bühne ist durchaus erwünscht und für Improvisationen ist die Tür immer offen.

Der Frühschoppen, das ist sicher mehr als die Summe seiner Teile und bescheiden halten sich manche Mitwirkende zurück, dafür stehen andere mehr im Rampenlicht. Wir wollen alle an dieser Stelle einmal vorstellen, einige haben sogar schon ein kurzes Statement zu ihrer Person abgegeben:

 

 

 

 

 

Enthusiast,
Amateur,
Erfinder.
Lesebühne seit 1989.

Hans Duschke

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Horst Evers

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Hinark Husen

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geb. ’66 in Gütersloh,
heute in Groß Köris zu Hause,
gelernter Alltagswissenschaftler,…

Andreas Scheffler

…beschäftigt sich in seinen Texten vornehmlich mit dem Dummtun seiner Zeitgenossen und dem eigenen. In seinen Liedern geht er gern ins aktuell Politische und sagt jenseits des Volksempfindens wie es sein sollte.
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geb. 1956
schreibt viel und liest noch mehr
lernt noch immer jede Woche etwas Neues

Jürgen Witte

Ich war jung, ich lernte die Sprache der Zeitungen und der Nachrichten, begann damit, mir die häufigsten Ministernamen tatsächlich zu merken. Wenn von der Politik „Reformen“ angekündigt wurden, dann schien mir das in den meisten Fällen sehr begrüßenswert. Aber irgendwann hatte sich das urplötzlich geändert. „Reform“ bedeutete nun nicht mehr „besser machen“ sondern nur noch „anders“. Wenn heutzutage wieder etwas reformiert werden soll, dann droht zumeist Unheil. Nur eine Sprachregelung ist überraschend gleich geblieben: Fast alle diese Reformen nannte man auch damals schon „längst überfällig“. Und ich verspüre immer weniger Lust darauf, mir die momentan aktuellen Ministernamen zu merken. „Das vergeht auch wieder“ Alte Mütterweisheit bei Aua.

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